27. Januar 2019 - ROLLENTRAINERCHALLENGE SENFTENBERG

27.01.2019 09:00

Fährt man hin oder lässt man es bleiben? So ein Gekurbel, 10 Minuten lang auf der Rolle, ist ja nun doch kein richtiges (Einzel)Zeitfahren?
Aber irgendwie war ein bissel Lust da, sich mit anderen zu messen, zu schauen wo man mit dem Training steht. Die Rolle ist ja für alle gleich. 
Und Michael Arnswald musste ja zur Siegerehrung des Zeitfahrcup 2018, genau wie unser neues Team-Mate Roland Ludwig. Also los! 
Erstaunlicherweise waren wir nicht die Einzigen ... :-)

Im Rahmen der Veranstaltung "13. Hallenmarathon Senftenberg", von der Sache her eher eine Laufveranstaltung, fand auch die erste Wertung für den Rad-Zeitfahrcup 2019 statt. Roland Ludwig und ich, Jens Peter, stellten sich der Aufgabe, vor allem um im Laufe des Jahres irgendwie die 9 Wertungs-Pflichtveranstaltungen zusammenzubekommen. Michael Arnswald konnte nach gerade überstandener Erkältung leider noch nicht an der HFmax herumzirkeln.

Das Verfahren ist relativ simpel. Je nach Altersklasse wird die Rolle mit einer bestimmten Watt-Zahl angebremst. Über die Anzahl der Umdrehungen des Hinterrades wird dann eine virtuelle Streckenlänge während der Messzeit von 10 Minuten ermittelt. Beim Treten liegt dann das Geheimnis also in der möglichst großen Übersetzung und einer hohen Trittfrequenz. Sieger ist derjenige, der die längste Strecke absolviert hat. 
Man sollte die angesagten / eingestellten 120W - so war es zumindest in meiner AK S3 - nicht unterschätzen. Es sind schlussendlich 10 Minuten mit Werten weit über 300W und einer HF Richtung oberer Deckel. Man staunt, wie lang so eine, geschweige denn 10 Minuten werden können. :'(

Roland konnte mit virtuellen 12,41km seine AK gewinnen. Meine 10,87km reichten für den 3. Platz S3.

Roland gönnte sich abschließend noch den für 14:00 Uhr angesetzten 5000m Lauf. Dort zeigte ebenfalls eine starke Leistung und landete mit 19:26min auf dem undankbaren 4. Gesamtplatz, 2. AK.

Zufrieden mit den Leistungen im Rad-Zeitfahrcup 2018 nahmen dann schlussendlich Michael Arnswald und Roland Ludwig ihre Pokale entgegen.

Kette recht´s! Jens Peter