23. Juli 2017 - Traditionsrennen Cottbus - Görlitz - Cottbus

21.08.2017 08:57

Heute fand der 8. Lauf des Lausitzcup statt. Uns sollte ein flaches, 105km langes Rennen erwarten. Ziel für heute war es, das Podium in der Mannschaftswertung zu sichern. Als wir uns am Start nur zu dritt wiederfanden war klar, dass es heute nur um Schadensbegrenzung gehen konnte. Wir packten also Werkzeug und Luftpumpe ein für den Fall der Fälle, dass da was schief geht, da nun praktisch jeder durchkommen musste.

Die Strecke ging von Cottbus Richtung Süden, bei Bad Muskau wurde gewendet und dann ging es wieder zurück. Kurz nach dem Start absolvierten wir das erste mal das ca. 1000m lange Pflasterstück.

An dieser Stelle wurden schon einige vom Feld abgekoppelt. Wir waren aber alle vorn dabei. Der Hinweg verlief bis auf gelegentliche Attacken, die allesamt vereitelt wurden, unspektakulär.

Ab Bad Muskau versuchte dann Zoltan ein paar mal wegzukommen, aber auch ohne Erfolg.

Vor der erneuten Passage des Pflasterstücks orientierten wir uns im Feld nach vorn, um dort nicht den Anschluss zu verpassen. Das gelang, Gilbert und ich konnten weit vorn im Feld fahrend auf die letzten 10km gehen.

Dann passierte das, was nicht passieren darf, wenn man keine „Personlareserven“ in Form weiterer Fahrer mehr hat. Sturz ganz vorn im Feld, ich kann glücklicherweise gerade noch so abbremsen, muss aber absteigen und mein Rad am vor mir liegenden Fahrerhaufen vorbei tragen. Unten im Haufen entdecke ich Gilbert der nicht gut aussieht. Ich frage kurz ob er Ok ist, er bejaht und ich fahre weiter.

Das Feld hat jetzt so 200m Vorsprung und ich gebe Vollgas und versuche allein die vielleicht noch 25 Fahrer zu erreichen. Das gelingt mir nicht. Kurz später gesellt sich Friedemann Lätsch vom Post SV Görlitz zu mir und ich schöpfe kurz Hoffnung zu zweit wieder ranzufahren. Er bekommt aber nach ein paar Ablösungen Krämpfe und lässt ausrollen. Ich gebe das Unterfangen auch auf und schließe mich der nächsten Gruppe an, die vorbei kommt.

Im Ziel bin ich 24. AK. Uwe und Gilbert rollen kurz später als 34. AK bzw. 14. (AK Ü40) ein.